Baustofftransporte planen: Wenn 20 Minuten weiterwirken

Ein Fahrzeug  steht 20 Minuten länger als vorgesehen auf der Baustelle. Dadurch verschiebt sich die Rückfahrt zum Werk, die nächste Beladung beginnt später und ein weiterer Auftrag gerät unter Zeitdruck.

In der Baustofflogistik beeinflussen Ladezeiten, Entladung, Baustellenbedingungen und kurzfristige Terminänderungen direkt die Fahrzeugproduktivität. Gerade bei Fahrmischern hängen Werk, Fahrzeug und Baustellenzeit eng zusammen.

Wo Wartezeiten im Tagesablauf entstehen

Wartezeit kann an mehreren Stellen auftreten: bei der Beladung im Werk, auf der Zufahrt, beim Warten auf der Baustelle oder während der Entladung.

Für die Disposition wird problematisch, dass diese Minuten selten beim betroffenen Auftrag bleiben. Ein späterer Rücklauf verändert die nächste Beladung und damit auch die folgenden Lieferzeiten. Je dichter der Tagesplan, desto stärker wirken solche Verschiebungen auf weitere Fahrzeuge und Aufträge.

Disposition mit aktuellem Status

Eine statische Planzeit zeigt nur, wann ein Fahrzeug laut Planung ankommen sollte. Für die laufende Fahrmischer Disposition sind aktuelle Informationen aussagekräftiger:

  • Wo befindet sich das Fahrzeug?
  • Ist die Entladung bereits abgeschlossen?
  • Wie gross ist die aktuelle ETA zum Werk oder zur nächsten Baustelle?
  • Welche Folgeaufträge hängen an diesem Fahrzeug?
  • Welche andere Ressource könnte einen gefährdeten Auftrag übernehmen?

Werden diese Daten zentral verfügbar, kann die Disposition früher erkennen, wo sich ein Zeitfenster verschiebt.

ETA und Folgeaufträge gemeinsam betrachten

Eine digitale Dispositionslösung kann Live-Positionen, ETA, Fahrzeugstatus und geplante Folgeaufträge miteinander verbinden. Verschiebt sich ein Fahrmischer, wird damit sichtbar, welche weiteren Transporte davon betroffen sind.

Die Unterlagen nennen ETA und laufende Abweichungen ausdrücklich als Grundlage für dynamische Neuplanung. Neue Ankunftszeiten können genutzt werden, um Auswirkungen auf Folgeaufträge zu erkennen und alternative Fahrzeuge oder Reihenfolgen zu prüfen.

Für die Transportbeton Disposition bedeutet das: Wartezeiten werden nicht erst im Nachhinein ausgewertet, sondern können bereits während des Tages in die Planung einfliessen.

Wartezeit als Kennzahl für die Flottenproduktivität

Neben der Pünktlichkeit lohnt sich der Blick auf die Wartezeit je Auftrag. Zusammen mit Fahrzeugauslastung und ETA-Abweichung zeigt sie, wo im Tagesablauf Kapazität verloren geht.  So lässt sich erkennen, ob Verzögerungen vor allem an einzelnen Baustellen, an Ladeprozessen oder an der Reihenfolge der geplanten Einsätze entstehen.

Gemeinsam Ihre Disposition anschauen

Gemeinsam schauen wir in einer 30-minütigen Demo, wie Comitas Fahrmischer, ETA, Fahrzeugstatus und Folgeaufträge in Ihrer Disposition digital zusammenführen kann.