Aufgrund der Corona-Pandemie und vor dem Hintergrund vermehrter Lieferengpässe richten sich auch in der verarbeitenden Industrie die Unternehmensstrategien vermehrt auf eine umfassenden Digitalisierung aus. Digitale Lösungen wie eine sogenannte Next Factory eröffnen den Unternehmen dabei modernere Ansätze für die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells und können Produktionsabläufe flexibler und resilienter gestalten.

Unter der Next Factory versteht sich eine Art Fundament für Digitalisierungsvorhaben, das durch Big Data, Künstliche Intelligenz und Cloud Computing das Wachstum interner Prozesse, das Fällen von Entscheidungen, Entwicklungen und Arbeitsabläufe massgeblich vorantreibt. Die Next Factory kann sowohl im Bereich des Kunden- als auch des Partnermanagements und der internen Betriebsorganisation angewendet werden.

Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Anwendung ist eine offene IT-Struktur, die es allen relevanten Stakeholdern Zugriff erlaubt und zudem das Einbinden von Dienstleistern ermöglicht.

Betriebsinterne Anwendung

Bei der betriebsinternen Anwendung der Next Factory liegt der Fokus in der Regel auf der Optimierung von Begleitprozessen. Durch die Reduktion manueller Schnittstellen und die Implementierung von Automatisierungen und Robotik sollen Effizienz und Leistungsfähigkeit bei idealerweise erhöhter Qualität gesteigert werden.

Anwendung im Kundenmanagement

Im Kundenmanagement hingegen liegen Vertrieb, Auftragsabwicklung und Kundendienst im Vordergrund. Die Digitalisierung von Vertriebswegen und der Einsatz digitaler Services verringert die operative Last bei Aufträgen und schafft zudem neue Wege, Umsätze zu generieren. Stichwort ist hier «Aftersales», wodurch zusätzliche Einnahmequellen geschaffen werden können und durch professionell ausgestaltete und durchdachte Customer Journeys die Kundenbindung langfristig gestärkt wird.

Anwendung bei Partnerprozessen

Im Partnermanagement stehen Kommunikation und intelligente Planung im Vordergrund. Prozesse können über smarte Wertschöpfungs- und Produktionsplattformen intelligent koordiniert, geplant und optimiert werden. Sie ermöglichen zudem den Einsatz von Datenanalysen zu Kapazitäten und spezifischen Szenarien und geben Partnern über entsprechende Schnittstellen Zugriff auf Produktionsstrassen und Ressourcen.

So können Prozesse einerseits über Feedback-Schleifen effizienter gestaltet, Mängel und Prozessfehler andererseits schneller entdeckt und behoben werden. Hierbei sollte stets eine möglichst hohe Selbstregulierung angepeilt werden.

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